Persönliche Weiterentwicklung
Nicht alles, was uns bewegt, ist eine Krankheit.
Vielleicht funktioniert dein Leben eigentlich ganz gut. Und trotzdem gibt es etwas, das dich beschäftigt. Eine Entscheidung, die immer wieder auftaucht. Eine Beziehung, in der du dich selbst nicht ganz verstehst. Eine Sehnsucht nach Veränderung. Oder einfach das Gefühl, dass die Art, wie du bisher gelebt hast, nicht mehr vollständig zu dem Menschen passt, der du heute bist.
Manchmal möchten wir uns nicht von etwas befreien, sondern uns auf etwas zubewegen.
Auf mehr Klarheit. Mehr Freiheit. Mehr Verbundenheit mit uns selbst. Vielleicht auch auf eine andere Vorstellung davon, was unserem Leben Sinn gibt.
Dafür musst du nicht krank sein.
Wer bin ich, wenn ich nicht nur danach lebe,
was ich gelernt habe zu sein?
Warum ich hier Du sage
Begegnung ohne künstliche Distanz
Vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich dich auf dieser Seite anders anspreche als im Bereich Psychotherapie. Das ist bewusst so.
Auch Psychotherapie verstehe ich als Begegnung von Mensch zu Mensch. Gleichzeitig gibt es dort einen klar definierten therapeutischen Rahmen mit unterschiedlichen Rollen und Verantwortlichkeiten. Das „Sie“ schafft dabei eine gewisse Distanz – und diese kann in einer Psychotherapie durchaus hilfreich sein.
Hier brauchen wir diese Distanz nicht. Im Bereich Persönliche Weiterentwicklung begegne ich dir außerhalb eines therapeutischen Behandlungsverhältnisses. Es gibt keine Patientin und keine Therapeutin, keine Diagnose und keine Behandlung. Wir können uns unmittelbarer begegnen und gemeinsam auf das schauen, was dich beschäftigt, interessiert oder in Bewegung bringt.
Deshalb fühlt sich das „Du“ für mich hier stimmiger an.
Psychologie und die Fragen darüber hinaus
Meine Sicht
auf das Leben
Mich hat an der Psychologie schon früh fasziniert, wie viel unseres Erlebens und Verhaltens erklärbar ist. Wie Erfahrungen uns prägen, wie Überzeugungen entstehen, wie sich Verhaltensmuster festigen – und wie wir sie verändern können.
Gleichzeitig bleibe ich neugierig, wo unser gesichertes Wissen endet.
Menschen beschäftigen seit jeher Fragen, auf die Psychologie und Naturwissenschaft nicht immer eine abschließende Antwort geben können: Was ist Bewusstsein? Woher kommt unser Gefühl für Sinn? Welche Bedeutung haben Intuition oder spirituelle Erfahrungen? Gibt es etwas, das über unsere individuelle Existenz hinausgeht?
Ich begegne dir in diesem Bereich nicht als neutrales Gegenüber. Ich bringe meine eigenen Erfahrungen, Überzeugungen und meine Sicht auf das Leben mit – so wie auch du deine mitbringst.
Für mich ist das Eigentliche im Inneren erfahrbar.
Das ist keine wissenschaftliche Aussage, die ich beweisen kann. Es ist eine tiefe persönliche Überzeugung, die aus meinen eigenen Erfahrungen und meiner bisherigen Auseinandersetzung mit diesen Fragen entstanden ist. Ich halte diese Vorstellungen aber nicht für Wahrheiten, die du übernehmen musst.
Ich habe gefestigte Überzeugungen und bin trotzdem offen für andere Perspektiven.
Eine Perspektive – keine neue Wahrheit
Ich werde dir meine Perspektive nicht vorenthalten
Wenn ich im Gespräch einen Gedanken habe, der dir helfen könnte, werde ich ihn dir anbieten. Dazu kann psychologisches Wissen gehören – aber ebenso meine persönliche oder spirituelle Sicht auf eine Situation.
Du darfst damit etwas anfangen. Du darfst sie hinterfragen. Du darfst zu einer völlig anderen Antwort kommen. Mir geht es nicht darum, dich von meiner Weltsicht zu überzeugen. Mich interessiert, ob eine Perspektive etwas öffnet.
Denn manchmal leiden wir nicht nur unter dem, was geschehen ist, sondern auch unter den Vorstellungen, die wir darüber entwickelt haben: darüber, wer wir sein müssen, was wir dürfen, was andere von uns erwarten, was ein „guter“ Mensch tut oder wie das Leben zu funktionieren hat.
Manche dieser Überzeugungen stammen aus unserer Familie, unserer Kultur oder früheren Erfahrungen. Andere haben wir vielleicht aus psychologischen, gesellschaftlichen, religiösen oder spirituellen Lehren übernommen. Auch eine religiöse oder spirituelle Überzeugung kann zu einem einengenden Glaubenssatz werden.
Ich möchte dir deshalb keine neuen Wahrheiten an die Stelle der alten setzen. Ich möchte dir meine Perspektive zur Verfügung stellen – als eine weitere Möglichkeit, auf dich und dein Leben zu schauen. Und vielleicht entsteht daraus etwas Eigenes.
Ich möchte dir nicht sagen,
was du glauben sollst. Aber ich werde auch nicht so tun, als würde ich selbst an nichts glauben.
Themen
Womit kannst du zu mir kommen?
Du musst kein fertiges Ziel formuliert haben, bevor du dich meldest. Manchmal ist zunächst nur das Gefühl da, dass etwas nicht mehr passt, dass sich etwas verändern möchte oder dass du einen Ort brauchst, an dem du Gedanken aussprechen kannst, für die in deinem Alltag wenig Raum ist.
Mich selbst besser verstehen
Du bemerkst bestimmte Muster in deinem Leben und fragst dich, warum du immer wieder ähnlich reagierst oder in vergleichbaren Situationen landest. Es geht nicht darum, deine Vergangenheit endlos zu analysieren, sondern darum, mehr Wahlfreiheit in der Gegenwart zu bekommen.
Grenzen setzen und meinen eigenen Raum einnehmen
Vielleicht spürst du sehr schnell, was andere brauchen, und sehr viel später, was du selbst brauchst. Entwicklung kann bedeuten, nicht härter oder egoistischer zu werden, sondern zu entdecken: Auch ich darf Raum einnehmen.
Mich zeigen, ohne mich zu verlieren
Vielleicht kennst du den Wunsch, wirklich gesehen zu werden – und zugleich die Angst davor. Wir können schauen, wie du mehr von dir selbst leben kannst, ohne dich dafür gegen andere verhärten zu müssen.
Orientierung und Sinn finden
Was ist mir wirklich wichtig? Wie möchte ich leben? Was davon habe ich selbst gewählt – und was habe ich übernommen? Solche Fragen müssen nicht möglichst schnell beantwortet werden.
Spirituelle und außergewöhnliche Erfahrungen verstehen
Eine intensive Intuition, Vorahnungen, Synchronizitäten, ein Gefühl tiefer Verbundenheit, besondere Wahrnehmungen im Zusammenhang mit schwerer Krankheit, Sterben oder Tod, Erfahrungen in Meditation oder andere Erlebnisse, die du selbst als spirituell empfindest.
Du darfst darüber mit mir sprechen, ohne deine Erfahrung vorher in eine wissenschaftliche oder spirituelle Schublade einordnen zu müssen.
Wenn der Wunsch, Gutes zu tun, die eigene Kraft kostet
Helfen kann zu Selbstaufgabe werden, Verständnis Abgrenzung verhindern und der Wunsch nach Frieden Konflikte beinahe unerträglich machen. Du musst dich nicht selbst verlieren, um ein liebevoller Mensch zu sein.
Vielleicht müssen wir nicht zwischen innerer Entwicklung und dem Wunsch nach einer besseren Welt wählen. Vielleicht beginnt das eine an vielen Stellen mit dem anderen.
Zusammenarbeit
Wie können wir miteinander arbeiten?
Es gibt bei mir kein festes Programm, das du durchlaufen musst. Vielleicht möchtest du eine konkrete Frage in einem einzigen Gespräch sortieren. Vielleicht merkst du danach, dass du ein Thema über eine längere Zeit begleiten möchtest. Oder du arbeitest lieber zunächst für dich und wünschst dir nur an einzelnen Stellen ein Gegenüber.
Du entscheidest, wie viel Begleitung du möchtest.
Persönliches Gespräch
75 Minuten
Selbstzahlerleistung
Manchmal kann ein einziges Gespräch viel in Bewegung bringen.
Du bringst mit, was dich gerade beschäftigt. Ich höre zu, frage nach und teile mit dir, was ich wahrnehme und welche Zusammenhänge oder Perspektiven ich sehe. Dabei fließen mein psychologisches Wissen, meine langjährige Erfahrung mit Menschen und – wenn es zu deinem Anliegen passt – auch meine persönliche und spirituelle Sicht auf das Leben ein.
Du kannst zunächst einen einzelnen Termin vereinbaren. Daraus entsteht keine Verpflichtung zu weiteren Gesprächen. Wenn du danach weiterarbeiten möchtest, schauen wir gemeinsam, welcher Abstand für dich passend ist.
Die Gespräche zur persönlichen Weiterentwicklung sind keine Psychotherapie und werden als Selbstzahlerleistung abgerechnet.
Wenn daraus ein längerer Weg entsteht
Die Begleitung darf sich deinem Prozess anpassen.
Manche Dinge lassen sich nicht in einem Gespräch verändern – und müssen es auch nicht.
Wenn du über eine längere Zeit an einem Thema arbeiten möchtest, können wir uns wiederholt treffen. Dabei gibt es keinen vorgegebenen Rhythmus und kein Stundenkontingent.
Vielleicht sehen wir uns zunächst häufiger und später mit größeren Abständen. Vielleicht möchtest du nach einem Gespräch erst einmal einige Wochen ausprobieren, beobachten und leben. Und vielleicht meldest du dich irgendwann erneut, weil an einer anderen Stelle etwas weitergeht.
Nicht umgekehrt.
Vielleicht geht es gar nicht darum, jemand anderes zu werden.
Was habe ich übernommen?
Was möchte ich behalten?
Was darf ich loslassen?
Woran glaube ich?
Und wie möchte ich mit der Zeit, die mir hier gegeben ist, eigentlich leben?
Ich glaube, dass wir uns verändern können. Und ich glaube gleichzeitig, dass Entwicklung nicht bedeutet, irgendwann vollkommen, angstfrei oder von allen alten Mustern befreit zu sein.
Vielleicht bedeutet sie vielmehr, bewusster zu werden, freier wählen zu können und sich selbst dabei immer weniger verlassen zu müssen.
Kontakt
Wenn du ein Stück deines Weges gemeinsam mit mir anschauen möchtest
Wenn du das Gefühl hast, dass ein persönliches Gespräch für dich passen könnte, freue ich mich, von dir zu hören.
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